Sommergrippe – Was hilft gegen die Erkältung im Sommer?

Symptome, Ursachen und Behandlung

Sommergrippe - Was hilft gegen die Grippe im Sommer?

Wenn trotz tropischer Temperaturen der Hals schmerzt und die Nase läuft, hat man sich vermutlich die Sommergrippe eingefangen. Jeden Sommer leiden viele Menschen unter der grippeähnlichen Erkältung. Hier finden Sie Infos über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Sommergrippe.

Grippale Infekte und Erkältungen mit laufender Nase, Husten und Schnupfen sind typisch für die kalte Jahreszeit. Treten diese Symptome im Sommer auf, spricht man auch von einer Sommergrippe. Die Sommergrippe ist besonders ärgerlich, da sie zu der Jahreszeit auftritt, in der wir uns sehr gerne draußen aufhalten um Freizeitaktivitäten im Freien zu genießen. Wird man von der Sommergrippe erwischt, sind diese Aktivitäten kein Genuß  mehr. Richtig ärgerlich wird es, weil man die Sommergrippe durch unvorsichtiges Verhalten meist selbst verschuldet hat.

Wodurch wird die Sommergrippe verursacht?

In den meisten Fällen entsteht die Sommergrippe durch Zugluft die durch offene Fenster oder Klimaanlagen verursacht wird. Vor allem im Sommer ist diese Zugluft doppelt schädlich, da man häufig verschwitzt ist. Entsteht Zugluft, trocknen die Schleimhäute aus und können ihre Funktion nicht mehr richtig erfüllen. Man wird anfällig für Viren und Bakterien. Denn auch im Sommer kann das Immunsystem durchaus geschwächt sein, was durch eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr oder ausgedehnte Sonnenbäder der Fall sein kann. Große Menschenansammlungen, etwa im Freibad, machen es den Viren dann schließlich einfach, sich ungehindert auszubreiten.

Die Ansteckung erfolgt im Sommer ausschließlich über die sogenannte Tröpfcheninfektion – beim Anniesen oder -husten kann man sich daher im Sommer besonders leicht anstecken, doch auch Türklinken oder Geländer sind recht gefährlich. Wichtig ist es daher vor allem im Sommer, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Rund 90 Prozent der Sommergippe-Fälle werden durch Viren ausgelöst – eine Grippeschutzimpfung bringt hier nur wenig.

Was sind typische Symptome der Sommergrippe?

Sommergrippe Symptome

Die Sommergrippe beginnt häufig mit einer laufenden Nase. Jeden Sommer erwischt es hierzulande viele Menschen.

Die Sommergrippe kündigt sich ähnlich wie eine klassische Grippe an und beginnt meist mit einem Kratzen im Hals oder einer laufenden Nase.

Auch Kopfschmerzen und eine allgemeine Abgeschlagenheit sind typische Symptome einer Sommergrippe. Halsschmerzen, Bauchschmerzen sowie Fieber, Durchfall und Erbrechen können im weiteren Verlauf der Sommergrippe hinzukommen. Nach einigen Tagen allerdings ist diese Erkrankung meist ausgestanden. Für den Menschen gefährlich ist eine Sommergrippe in der Regel nicht.

Wie kann man einer Sommergrippe vorbeugen?

Vorbeugen kann man einer Grippe im Sommer am besten, indem man Zugluft vermeidet. Offene Autoscheiben oder auch die Klimaanlage im Büro sind im Sommer zwar angenehm, fördern aber nicht die Gesundheit der Schleimhäute.

Weiterhin ist es im Sommer immens wichtig, ausreichend zu trinken. Zwischen zwei und drei Liter Wasser sollten es an heißen Tagen mindestens sein. Allerdings sollten die Getränke nicht eiskalt aus dem Kühlschrank kommen – für den Körper sehr viel gesünder sind auch im Sommer lauwarme Getränke. Auch auf ausgedehnte Sonnenbäder sollte man weitestgehend verzichten. Durch diese nämlich wird die Immunabwehr geschwächt und Viren haben ein leichtes Spiel. Eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Vitaminen ist auch in den Sommermonaten wichtig. Besonders viel Vitamin C steckt beispielsweise in Grapefruits oder Kiwis. Und natürlich sollte man dichte Menschenansammlungen möglichst vermeiden.

Wie wird die Sommergrippe behandelt?

Sommergrippe - Bettruhe hilft!

Viel Bettruhe hilft dabei die ärgerliche Sommergrippe schnell wieder los zu werden.

Die Grippe im Sommer kuriert man am besten aus, indem man sich und seinem Körper Ruhe gönnt. Einige Tage im Bett oder auf der Couch und die Sommergrippe verschwindet meist von alleine wieder. Wer sich nicht schont und Infekte verschleppt, kann Folgeerkrankungen und sogar eine Herzmuskelentzündung auslösen. Auch eine Salzspülung der Nase kann als Behandlungsform wahre Wunder bewirken, denn so werden die Viren wirkungsvoll bekämpft. Sehr wichtig sind für den Körper vor allem jetzt ausreichend Flüssigkeit und Vitamine – auf eine genügende Versorgung mit Vitamin C, Zink und Magnesium sollte man während einer Sommergrippe unbedingt achten. Ebenso bewährt haben sich verschiedene Hausmittel, die auch bei grippalen Infekten im Winter zum Einsatz kommen. Gegen Entzündungen aller Art helfen Kamille- und Salbeitee sehr gut, während man das Fieber gut mit Wadenwickeln senken kann.

Antibiotika können eine Sommergrippe in der Regel kaum stoppen. Einige andere Medikamente können aber durchaus dabei helfen, die unangenehmen Symptome wie Fieber oder Kopfschmerzen zu lindern. Auch Nasenspray hat sich bei einer Sommergrippe gut bewährt und hilft gegen eine fortwährend laufende Nase. Hier weiß ihr Apotheker bestimmt Rat. Wenn möglich sollten Sie trotz aller Infos im Internet auch bei ihrem Hausarzt vorstellig werden, besonders bei akuten Symptomen.

Durch den Autor: im Themenbereich Gesundheit abgelegt.
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