Fußpilz – Symptome, Ansteckung und Behandlung durch Hausmittel

Was hilft gegen Fußpilz?

Fußpilz - Symptome, Ansteckung und Behandlung durch Hausmittel

Fußpilz ist eine Volkskrankheit und lauert besonders im Sommer auf Schritt und Tritt. Hier erfahren Sie, wie man sich mit Fußpilz anstecken kann, an welchen Symptomen man Fusspilz erkennt und was man zur Behandlung von juckenden Füßen tun kann.

Fußpilz ist eine Infektionskrankheit der Haut, von der in allein Deutschland rund jeder Dritte Erwachsene betroffen ist. Besonders im Sommer ist der Fußpilz für viele Menschen nicht nur lästig, sondern auch sehr peinlich, denn man möchte in der Jahreszeit von Flip-Flops und Sandalen natürlich schöne und gepflegte Füße vorzeigen können. Daher sollte man rechtzeitig mit der Fußpilz-Behandlung beginnen um die anhängliche Hauterkrankung bis zur Sandalenzeit los zu werden.

Fußpilz Symptome erkennen?

Typische Symptome von Fußpilz sind Brennen, Schuppungen und Rötungen. Besonders quälend ist für viele Betroffene jedoch der ebenfalls mit dem Fusspilz verbundene Juckreiz an den Füßen. Erste Symptome machen sich meist zwischen den Zehen bemerkbar, denn aufgrund des feuchtwarmen Klimas fühlt sich der Pilz in den Zehenzwischenräumen besonders wohl.

Fortgeschritten ist der Fußpilz auch an nässenden oder schmerzenden roten Stellen zu erkennen. Er ist nicht auf die Zehen beschränkt, sondern kann sich auch an den Fußsohle, der Ferse oder anderen Stellen des Fußes wiederfinden. Wer Fußpilz Symptome entdeckt, sollte sich schleunigst um die Behandlung kümmern, bevor der Pilz auf die Zehennägel übergreift und sogenannten Nagelpilz verursacht, der die Zehennägel gelblich färbt.

Wie kann man sich mit Fußpilz anstecken?

Die Erreger von Fußpilz sind Fadenpilze, sogenannte Dermatophyten. Die Sporen dieser Fadenpilze können für sehr lange Zeit auf kleinsten Hautschüppchen überleben, die von barfuß laufenden Menschen verloren wurden. An Orten wie Schwimmbädern, Saunen und anderen öffentlichen Nassbereichen lassen sich die Fusspilz-Sporen finden, auch im Bereich der Umkleidekabinen. Die Kombination aus Wärme und durch Feuchtigkeit aufgeweichte Haut ist die ideale Voraussetzung, sich mit Fußpilz zu infizieren.

Auch Teppiche in Hotelzimmern sind ein Ort, an dem sich die Sporen der ansteckenden Fadenpilze finden lassen. Ebenso kann man sich beim anprobieren von Schuhen anstecken, daher sollten bei der Anprobe immer Socken getragen werden. Wer den Fußpilz besiegt hat vergisst zudem oft, dass man sich über die eigenen Schuhe und Socke, die noch von der früheren Erkrankung mit Fußpilz Sporen belastet sind, erneut anstecken kann.

Wie kann man sich vor Fußpilz schützen?

Fußpilz

Besonders im Sommer verbreitet sich der ansteckende Fußpilz sehr schnell unter nackten Füßen.

Die Gefahr einer Fußpilz-Infektion lauert an vielen Ecken. Der wichtigste Punkt um sich vor Fußpilz zu schützen, ist ein gesunder Fuß. Doch was ist gesund für die Füße? Sie sollten täglich gereinigt werden, idealerweise mit einem pH-neutralem Pflegeprodukt, das die Haut nicht austrocknet. Gewaschene Füße müssen immer gut abgetrocknet werden, besonders zwischen den Zehen.

Wer seinen Füßen zudem eine Massage mit Feuchtigskeitscreme gönnt, hilft dabei die Haut vor dem Austrocknen zu schützen und den Pilzerregern das Eindringen zu erschweren. Auch die Hornhaut am Fuß sollte regelmäßig mit einem Bimsstein, einer Bürste oder ein Peeling entfernt werden, da verhornte Hautpartien am Fuß den Pilzsporen gute Angriffsflächen bieten. Eine Dünne Hornhautschicht sollte jedoch immer erhalten bleiben, da sie auch als eine Schutzbarriere für den Fuß fungiert.

Um sich vor der Ansteckung mit Fußpilz zu schützen, sollten an Orten wo Menschen barfuß laufen immer Sandalen oder Badeschuhe getragen werden. Auf Schuhe und Socken aus Synthetikmaterial sollte ggf. auch verzichtet, und stattdessen auf Naturmaterialien zurückgegriffen werden.

Fußpilz Behandlung – Was hilft gegen Fußpilz?

Fußpilz sollte sofort behandelt werden, damit sich die Infektion nicht ausbreiten oder verschlimmern kann. Die Art der Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Pilzinfektion. Im Anfangsstadium kann der Fußpilz mit einer Salbe oder Spray aus der Apotheke behandelt werden. Beratung zu den verschiedenen Produkten und Präparaten gibt es dort ebenfalls vor Ort.

Natürlich kann auch ein Besuch beim Hautarzt nicht schaden. Besonders wenn es sich um einen stärkeren Fußpilzbefall handelt, sollte der Arzt unbedingt konsultiert werden. Bei ausgeprägtem Fußpilz kann neben einem Antimykotikum für die Haut sogar die Einnahme von Medikamenten erforderlich werden.

Hausmittel gegen Fußpilz

Als Hausmittel gegen Fußpilz wird oft der schwarze Tee genannt. Er kann die Behandlung mit Präparaten aus der Apotheke meist nicht ersetzen, ist aber eine zusätzliche Hilfe im Kampf gegen den Fußpilz. Schwarzer Tee wird für ein Fußbad benötigt. Das im Tee enthaltene Tannin kann Schmerzen und Juckreiz lindern und dabei helfen den Pilz abzutöten. Für das Fußbad sollte 5 Teebeutel pro Liter kochendem Wasser verwendet werden. Ist das Wasser genug abgekühlt, werden die Füße für 30-60 Minuten darin gebadet. Das Fußbad sollte täglich wiederholt werden. Das regelmäßige Betupfen der Haut mit einem feuchten Teebeutel kann helfen Linderung bei starkem Juckreiz bringen.

Auch ätherische Öle wie Teebaumöl, Lavendel, Myrrhe oder Pfefferminze können Fußpilz bekämpfen. Sie haben desinfizierende und antiseptische Eigenschaften und können dadurch helfen den Pilz abzutöten. Sie können ebenfalls in ein Fußbad gegeben werden oder vorsichtig und sparsam mit einem Wattepad aufgetragen werden.

Durch den Autor: im Themenbereich Gesundheit abgelegt.
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